wp_pasdwortHaben vor kurzem Kriminelle wieder mehrere Millionen Zugangsdaten wie z.B. von LinkedIn, MySpace, Tumblr usw. im Internet veröffentlicht, so kann uns leider jeden Tag die Mitteilung ereilen, dass Unbekannte versucht haben unsere zugangsgesicherten Webseiten zu kompromittieren bzw. diese unter anderem zum Spam-Versand missbraucht zu haben.

Tipp:
Ändern Sie jetzt die Zugangsdaten zu allen Ihren Internetseiten wie Mail, Banking, Sozialen Netzen usw.

Experten stoßen leider immer wieder auf das Phänomen, dass Anwender nicht nur „einfach zu merkende Kennwörter“ wählen, sondern diese auch für Kriminelle „einfach zu erraten“ sind. Neben Tier-, Familien und Kosenamen fallen auch immer wieder Begriffe, wie „test“ oder „123456“ als Passwörter auf. Warum man nicht eins der 500 schlechtesten Passwörter nutzen sollte, erläutert das Sicherheitsunternehmen Avast auf seinem Blog.

In der Praxis hat es sich als gut erwiesen, den goldene Mittelweg zwischen Nutzbarkeit und Sicherheit zu wählen!

YouTube Video: Sichere Passwörter knacken mit Tobias Schrödel

YouTube

By loading the video, you agree to YouTube's privacy policy.
Learn more

Load video


 

10 hilfreiche Tipps für die Erstellung von Passwörtern:

1. Tipp:
Niemals auf mehren Seiten das selbe Passwort benutzen, minimieren Sie das Risiko um den Schaden klein zu halten, wenn das Passwort nach außen bekannt geworden ist.
2. Tipp:
Verwenden Sie keine Namen aus Familie, Heimatort oder Haustiere. Das sind wahre Klassiker und macht es den Kriminellen leicht.
3. Tipp:
Keine Begriffe aus Wörterbüchern verwenden. Hacker benutzen Programme, welche auf Listen von Inhalten diverser Wörterbüchern zurück greifen.
4. Tipp:
Verwenden Sie bei der Auswahl des Passwortes Sonderzeichen und Zahlen Beispiel: “Ein sonniger Tag” = e1n$@nn1gertag
5. Tipp:
Um die Vielfalt zu erhöhen, verwenden Sie möglichst oft Groß- und Kleinschreibung. Beispiel: E1n$@nN1gerTag
6. Tipp:
Die Länge des Passwortes ist wichtig, je länger desto besser. Empfohlen werden Passwörter größer als 10 Zeichen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
7. Tipp:
Bei der Gestaltung der Passwörter ist Phantasie gefordert, als Eselsbrücke lassen sich umgestellte Sätze sehr gut merken. Beispiel: “Ich wurde mit Tempo 225 auf der Hauptstraße geblitzt!” = IWMT225ADHG!
8. Tipp:
Erstellen Sie keine Passwörter auf unbekannten Internetseiten welche besonders sicher sein sollen, bzw. die sogar anzeigen wie lange es dauert, bis diese zu knacken sind. Gut merken kann man sich diese in der Regel nicht. Zudem weiß man nicht, ob die Seite seriös ist, bzw. das erstellte Passwort nicht direkt in Hackerlisten gewandert ist!
9. Tipp:
Die Benutzung von Passwort-Managern und Hilfsprogrammen ist mit Vorsicht zu genießen, dort werden in der Regel Nutzernamen und Kennwörter auf der Festplatte des Computers “gesichert” abgelegt, in der Regel können diese Passwort-Manager die Zugangsdaten automatisch in die Internetseiten eintragen. Das ist zwar praktisch, aber das Programm könnte über diverse noch unbekannte Sicherheitslücken verfügen und damit sind die Daten nicht mehr sicher. Bericht zu Keepass>>
10. Tipp:
Wenn ein Passwort erstellt wird, dann soll etwas vor Fremden oder Dritten geschützt werden. Notieren Sie niemals Passwörter auf Zetteln und kleben diese an “geheime Stellen”. Weiterhin sollten Sie Passwörter nicht an Freunden und Bekannten mitteilen.
Fazit: Ein absolut sicheres Passwort wird es nicht geben, jeder Code lässt sich irgendwie knacken. Doch Kombinationen aus mehr als neun Zeichen bestehend aus Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und regelmäßiger Wechsel, erschwert Cyberkriminellen die Arbeit. Nutzen Sie zudem, wenn vom Netzdienst angeboten, die 2-Faktor Authentifizierung>>